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Il trittico (Das Triptychon) | Stückbeschreibung
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Der Mantel _ Schwester Angelika _ Gianni Schicchi

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Großer Puccini Opernabend mit Operntrilogie:
Il trittico (Das Triptychon)

Im Theater wird Dramatisches, Trauriges, aber auch Lustiges verhandelt. Genau diesem Grundgedanken war auch Giacomo Puccini auf der Spur, als er beschloss, einen Opernabend zu kreieren, bei dem drei einaktige Opern zur Aufführung gebracht werden sollten, die jeweils eine Gattung exemplarisch zu bedienen hatten: das Drama, das berührende Melodram und die Komödie.
Drei in sich abgeschlossene Opern, deren Geschichten anscheinend nichts miteinander zu tun haben, IL TABARRO (Der Mantel), SUOR ANGELICA (Schwester Angelika) und GIANNI SCHICCHI und die Giacomo Puccini unter dem Begriff „Il trittico“ (Das Triptychon) zusammengefasst hat, erzählen uns von den großen Leidenschaften, der Liebe, dem Hass und der Eifersucht, aber auch vom stillen Leiden und dem Tod und darüber hinaus von den skurrilen Absurditäten des Lebens.

Im Drama „Il tabarro“ (Der Mantel) suchen Menschen ihr bescheidenes Glück in den kleinen Dingen des Lebens. Michele und seine Frau Giorgetta haben sich schon seit langer Zeit entfremdet. Giorgetta sucht einen Ausweg aus der sie quälenden Vereinsamung in einer Affäre mit Luigi. Beide ahnen, dass eine gemeinsame Zukunft nur in Träumen zu haben ist. Doch Michele ist misstrauisch geworden und seine Eifersucht führt zu einem furchtbaren Verbrechen.
In dem lyrischen Drama „Suor Angelica“ (Schwester Angelika), trägt die Titelfigur ein trauriges Geheimnis in sich: Gleich nach der Geburt hatte man die unverheiratete junge Mutter von ihrem Sohn getrennt und zur Strafe für die Schande, die sie über die Familie gebracht hatte, ins Kloster verbannt. Nun erhält sie Besuch von ihrer strengen Tante. Diese berichtet, dass Angelicas Kind vor zwei Jahren eine schwere Krankheit nicht überlebt habe und lässt die junge Frau allein mit sich und ihrer Verzweiflung zurück.
In der skurrilen Komödie „Gianni Schicchi" löst das Ableben des reichen Buoso Donati ein absurdes Spiel zwischen den geldgierigen Verwandten aus, das scheinbar nur durch das Eingreifens des schlauen Gianni Schicchi beendet werden kann. Doch der beschließt, das Spiel seinen Wünschen entsprechend in eine ganz neue Richtung zu lenken.

- In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln -

Premiere am 25. Januar 2020 Im Landestheater Neustrelitz
Stückdauer: 3h 15min, inkl. Pause

Musikalische Leitung Sebastian Tewinkel Regie Sven Müller Ausstattung Madeleine Boyd Video Martha-Luise Urbanek Chorleitung Dr. Gotthard Franke Dramaturgie Lür Jaenike mit Andrew Finden| Julia Grote| Syrinx Jessen| Ryszard Kalus| Bernd Könnes| Robert Merwald| Edward Mout| Sebastian Naglatzki| Andrés Felipe Orozco| Laura Scherwitzl| Iuliia Tarasova | Opernchor und Extrachor  |  Neubrandenburger Philharmonie