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36. Neubrandenburger Konzertnacht | Stückbeschreibung
DIE ERDE. Teil 2 - Wasser

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Regentropfen und Mee(h)r _ Nächste Konzertnacht präsentiert Wassermusik(en)

Wasser ist für unser Dasein von existentieller Bedeutung. Es war nicht nur Voraussetzung für die Entstehung des Lebens, sondern sichert bis heute auch dessen Fortbestand. Doch neben der positiv schöpferischen Komponente besitzt Wasser auch ein ungeheuer destruktives Potenzial. Die Bilder, die uns regelmäßig von Überschwemmungen aus aller Welt erreichen, erzählen Katastrophenszenarien. Während das Zuviel an Wasser für die einen zum Fluch wird, leiden immer mehr Menschen an den Folgen von Dürre und Trockenheit…

Wasser kann so faszinierend wie beängstigend sein. Schon wegen seiner ambivalenten Kräfte erweist es sich als glänzende Inspirationsquelle für jegliche künstlerische Darstellung. Einige der schönsten „Wassermusiken“ erklingen in der nächsten Konzertnacht, mit der die Neubrandenburger Philharmonie ihre Vier-Elemente-Reihe fortsetzt. Die auf dem Programm stehenden Werke nähern sich dem Thema auf sehr unterschiedliche Art und Weise – Wasser erscheint als Träne oder Wassertropfen, als plätschernde Quelle oder Bach, als Wasserdampf, Eis oder stürmisches Meer. Musikalisch reicht der Bogen von Händel und Vivaldi über Chopin, Respighi und Debussy bis hin zu Cage und den Beatles. Last not least gibt es sogar Musik aus dem Wasserglas. Ob die Konzertkirche bei so viel Wasser von der Bühne trocken bleibt…?

Mit von der Partie ist übrigens auch wieder der Survival- und Outdoor-Experte Johannes „Joe“ Vogel, der schon in der Konzertnacht zum Thema „Feuer“ von seinen Überlebenskünsten in freier Wildbahn berichtete - bestimmt sind inzwischen weitere Abenteuer hinzugekommen. Mit Prof. Klement Tockner vom Berliner Institut für Wasserökologie hat Stefan Malzew einen kompetenten Gesprächspartner an seiner Seite. Es wird sprudeln, den ganzen Abend lang.

Aus dem Programm:
Georg Friedrich Händel: „Wassermusik“ / Ferde Grofé: „Niagara Falls“ / Paul McCartney: Yellow Submarine“ / Ottorino Respighi: „Fontane di Roma” („Römische Brunnen”) / Claude Debussy: „La Mer“


Gastdirigent Stefan Malzew | Neubrandenburger Philharmonie & Gäste