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Der Vetter aus Dingsda | Stückbeschreibung | Presse
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Operette von Eduard Künneke

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"Onkel und Tante, ja das sind Verwandte, die man am liebsten nur von hinten sieht" - Die schöne Julia weiß davon ein Lied zu singen, hat es doch ihr Oheim, der gleichzeitig ihr Vormund ist, auf ihr Vermögen abgesehen und möchte sie aus diesem Grund mit einem ihm genehmen Bräutigam verheiraten. Julia will davon nichts wissen. Sie träumt lieber unter dem "strahlendem Mond, der am Himmelszelt thront" weiter von ihrer Jugendliebe zu ihrem Vetter Roderich, der seit "sieben Jahren in Batavia lebt". Doch davon will wiederum Julias Onkel nichts wissen, denn für ihn ist "der Roderich, der Roderich, ein arger Wüterich". Und dann taucht auf einmal ein ebenso geheimnisvoller wie attraktiver Fremder auf, der von sich behauptet, "nur ein armer Wandergesell" zu sein. Ist er der schöne Roderich, der von seinem exotischen Ausflug heimgekehrt ist, oder der vom Onkel herbeigesehnte, die Mitgift sichernde, unliebsame Bräutigam?

Am Ende eines kurzweiligen Operettenabends, der gewürzt ist mit einer ganzen Reihe bekannter Ohrwürmer von mitreißendem Charme, werden Julia, der Onkel und die amüsierten Zuschauer jedenfalls mehr wissen. Allein schon deshalb lohnt es sich also, eine Aufführung von Eduard Künnekes ebenso beliebter wie erfolgreicher Operette "Der Vetter aus Dingsda" zu besuchen. Das Schauspielhaus Neubrandenburg bildet für dieses intime Gefühlsverwirrungs-Kammerspiel den idealen Rahmen.

Premiere war am 27.11. 2010 im Landestheater Neustrlelitz _ abgespielt im Dezember 2011

Regie Jürgen Pöckel Choreographie Kirsten Hocke mit Robert Merwald| Andrés Felipe Orozco| Martina Block | Mitglieder der Neubrandenburger Philharmohnie