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Frau Luna | Stückbeschreibung | Presse
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Operette von Paul Lincke

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Text von Heinz Bolten-Baeckers

Auch wenn sie zum größten Teil auf dem Mond spielt, ist sie doch der Inbegriff aller Berliner Operetten. Die Rede ist natürlich von Paul Linckes "Frau Luna", die gleich mit einem ganz Arsenal origineller Charaktere aufwartet: Da ist der Mechaniker Steppke, der mit seinem Heißluftballon von Berlin zum Mond fl iegt; da ist die resolute Vermieterin Frau Pusebach; da ist Theophil, seines Zeichens Haushofmeister auf dem Mond, der es faustdick hinter den Ohren hat; und da ist natürlich die attraktiv-verführerische Mondgöttin Frau Luna.
Darüber hinaus hält diese Operette viele veritable Schlager für ihre zahlreichen
Freunde bereit. Erinnert sei hier nur an "Schlösser, die im Monde liegen", "Lasst den Kopf nicht hängen", "O Theophil, o Theophil", "Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe" und natürlich "Das ist die Berliner Luft". Diese unverwüstlichen Hits und diese sympathischen Typen, die dieses Werk präsentiert, sind allein schon Grund genug, "Frau Luna" auf den Spielplan der Schlossgartenfestspiele zu setzen. Und wenn dann noch das ebenso stimmungsvolle wie großzügige Ambiente des Neustrelitzer Schlossparks hinzukommt, das den perfekten Rahmen für diese Operette mit ihren opulenten Mondszenerien bietet, steht einem sommerlichen Theatervergnügen nichts mehr im Wege.

Premiere war am 5. Juli 2008 im Schlossgarten Neustrelitz _ abgespielt

August 2009 _ Gastspieltermine im Tempodrom Berlin

Musikalische Leitung: Mark Rohde  |  Inszenierung: Wolfgang Lachnitt  |  Chor: Gotthard Franke  |  Bühne: Stephan Dietrich  |  Kostüme: Stephan Stanisic  |  Choreografie: Mirko Mahr  |  Dramaturgie: Christoph Blitt  |  Mit: Regine Sacher, Ellen Susanne Kirchesch, Maria Mallé, Sünne Peters, Nicholas Shannon, Sigurd Karnetzki, Dieter Köplin, Bernd Gebhardt u.a.  |  Opernchor  |  Extrachor  |  Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz  |  Komparserie des Landestheaters  |  Neubrandenburger Philharmonie