REPERTOIRE   Spielzeit 2017/2018
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Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes

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Schauspiel von Hugo von Hofmannsthal _ Beitrag zum LUTHERJAHR 2017

„Oh weh! Nun ist wohl Weinens Zeit!
Nun steh ich da hab kein Geleit.“

Gott beauftragt den Tod, Jedermann sein Sterben anzukündigen. Jedermann führt ein Leben in Reichtum, aber ohne Gottesfurcht. Er möchte ein Grundstück kaufen, um dort für seine Geliebte, die Buhlschaft, einen Lustgarten anzulegen. Aber seinem armen Nachbarn verweigert er eine mildtätige Gabe und den Schuldknecht lässt er in den Schuldturm werfen. Auch seine alte Mutter, die ihn anfleht, gottesfürchtiger zu leben, beachtet er nicht. Bei einem großen Tischgelage taucht der Tod auf und kündigt Jedermann sein Sterben an. Jedermann bittet sich eine Stunde Zeit aus, um jemand zu finden, der ihm auf dem Weg vor den Schöpfer beisteht – doch niemand möchte ihn begleiten.
Hugo von Hofmannsthal griff für seine Bearbeitung des mittelalterlichen Mysterienspiels auf die Fassung von Hans Sachs aus dem Jahr 1549 zurück. Der Inhalt des Stückes war für ihn zeitlos und allgemeingültig und nicht nur an die christliche Heilslehre gebunden.

Premiere am 8.4. 2017 in der Stadtkirche Neustrelitz _ anschließend in den Kirchen der Region (Güstrower Dom, St. Geoprgen Waren, St. Johannis Neubrandenburg) _ Stücklänge: 1,5 h ohne Pause

Mi 25.10.17, 19:30 Uhr
Unterwegs
Stadtkirche Neustrelitz
Karten: Email / online

Mi  25.10.17, 19:30    Unterwegs
Stadtkirche Neustrelitz
 
Karten: Email / online
Regie Isolde Wabra (R.) Ausstattung Alexander Martynow Choreographie Lars Scheibner Dramaturgie Katrin Kramer mit Marco Bahr| Michael Goralczyk| Franziska Hayner| Sven Jenkel| Thomas Pötzsch| Fabian Quast| Josefin Ristau| Dirk Schmidt| Lisa Voß | Katrin Kramer   |   Lothar Missuweit   |   Diethard Wegner   |   Frank Obermair, Orgel   |   Statisterie: Vincent Brusdeylins, Nico Eisbrenner, Paulina Fabian, Dorin Moscalciuc, Clara-Marie Schade, Heinz Schlenker, Rita Sentner, Martha-Luis Urbanek   |   vier Kinder: Tilda Berendes-Pätz, Henriette Chudy, Estelle Kögler, Luis Süldt