REPERTOIRE   Spielzeit 2017/2018
Roter Hahn im Biberpelz | Stückbeschreibung
preview Fotoauswahl (1-4)

nach Gerhart Hauptmann

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Eine Bearbeitung von Jan Liedtke und Philippe Besson nach „Der Biberpelz“ und „Der rote Hahn“

Was soll sie auch machen? Mit Ehrlichkeit bringt sie ihre Familie nicht über die Runden. Also versucht sie es mit kleinen Gaunereien und Betrug. Das Gewissen plagt sie dabei nicht, denn ihre „Opfer“ sind stets wohlhabende Leute. Der gewilderte Rehbock wird ebenso erfolgreich vertickt wie der geraubte Biberpelz. Zehn Jahre später hat „Mutter Wolffen“ noch mehr vor: Die häuslichen Gegebenheiten sollen kostengünstig aufpoliert werden – durch Brandstiftung und Versicherungsbetrug. Also geht ihr Haus tatsachlich in Flammen auf. Die mit Witz und halbseidenen Mitteln nach Sicherheit strebende Frau Wolff aus dem „Biberpelz“ wird im „Roten Hahn“ zur gewissenlosen Kleinbürgerin.
Jan Liedtke und Philippe Besson schaffen durch Verdichten und Ineinandergreifen beider Handlungsstränge einen neuen Gerhart Hauptmann und rücken die Mutter Wolffen mit ihrer eigenen Definition von sozialer Gerechtigkeit geschickt in den Mittelpunkt.


Kooperation mit der Vorpommerschen Landesbühne Anklam

Ausstattung Peter Sommerer | Anna Jamborsky, Martha Pohla, Jeannine Schulte; Rolf Günther, Christian Hirseland, Peter Dulke   |   Kostüme: Viola Jamborsky